Sehenswürdigkeiten

 

Malaga mit seiner Vielfalt an Geschichte, Kultur, Sehenswürdigkeiten und Freizeitaktivitäten ermöglicht es jedem eine interessante, abwechslungsreiche Zeit an der Costa del Sol zu verbringen. Wer in seinemMalaga Urlaub jedoch genug von all den Sehenswürdigkeiten hat, kann sich ebenso gut an einem der zahlreichen Strände entspannen. Malagas Strände messen insgesamt eine Länge von 14 km und sind bis zu 25 m breit. Viel besuchte, stadtnahe Strände sind zum Beispiel der Playa de la Malagueta (auch bei den Einheimischen sehr beliebt), Pedregalejo oder el Palo. Weitere nützliche Informationen und Tipps finden Sie auch im Reiseratgeber.

 

La Alcazaba

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Eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten in Malaga ist die im 11.Jahrhundert vom maurischen Sultan Badis errichtete Festung Alcazaba. Badis, der damalige Herrscher von Malaga, nutze die Alcazaba sowohl als Palast als auch Festung. Als Teil des Verteidigungssystems waren die dicken Mauern mit der heute nicht mehr erhaltenen Stadtmauer verbunden. Durch das Tor Gottes, der "Puerta del Christo" gelangt man in ein Labyrinth aus Gängen, Bögen und kunstvoll angelegten Gärten mit Brunnen. Da die Alcazaba auf einem Hügel liegt, hat man von oben einen herrlichen Blick auf den Hafen, die Stierkampfarena und über ganz Malaga. 1931 wurde die Alcazaba von der UNESCO zum Kulturerbe ernannt. Am Fuße der Alcazaba befindet sich die Ruine eines römischen Theaters, das erst 1951 entdeckt wurde. Die Festung beherbergt außerdem noch ein archäologisches Museum, mit Funden, die bei der Restaurierung der Alcazaba entdeckt wurden.

 

Castillo de Gibralfaro

Bei dem Rundgang durch die Alcazaba sollte man sich die Burg Gibralfaro, die in einem dichten Wald aus Pinien und Eukalyptus Bäumen liegt, nicht entgehen lassen. Der Name des Kastells setzt sich aus zwei Wörtern zusammen, was soviel bedeutet wie Berg oder Fels des Leuchtturms. Im 14. Jahrhundert wurde das Castillo de Gibralfaro von Jussuf I. errichtet.

 

Plaza de la Merced

Mitten auf dem berühmtesten Platz Malagas befindet sich ein Obelisk zu Ehren des Generals Don José Maria Torrijos und seinen Kameraden. In dem Denkmal, welches im 19. Jahrhundert errichtet wurde befindet sich eine Krypta mit seinen Überresten. Früher wurde der Platz als öffentlicher Markt genutzt, heute findet man dort zahlreiche Bars und Restaurants. Pablo Picasso fand auf diesem Platz, mit den zahllosen Tauben, seine Inspiration. Vom Balkon seines Geburtshauses im ersten Stockwerk, welches heute ein Museum ist, hatte er einen freien Blick auf die Plaza del Mercado, wie er früher einmal hieß. In drei Sälen befindet sich eine beständige Ausstellung, die zwischenzeitlich von weiteren Werken ergänzt wird.

 

Plaza de la Constitución

Der heutige Verfassungsplatz spielte in der Geschichte Malagas eine bedeutende Rolle. Mit dem Einzug des Christentums wurde der Platz zum Zentrum der Stadt. Hier wurde gewählt oder demonstriert, wodurch der Platz eine wichtige politische Funktion einnahm. Heute führt die Haupteinkaufsstraße "Calle Marqués de Larios" direkt auf die Plaza. Das schöne alte Rathaus befindet sich dort, ebenso wie das Haus des Stadtrichters und das Gericht in dem ehemaligen Gefängnis.

 

Kathedrale "La Manquita"

In der Innenstadt, nahe dem Hafen, befindet sich die Kathedrale. 1528 wurde sie von den Christen über einer einstigen Moschee erbaut. Ihren Namen "La Manquita", der frei übersetzt die Einarmige bedeutet, erhielt sie, weil beim Bau Geld für einen zweiten Turm fehlte. Durch die lange Bauzeit bis 1782, also über fast drei Jahrhunderte, sind in der Kirche viele verschiedene Architekturstile vereint.

 

La Concepción

Etwas außerhalb von Malaga befindet sich der tropische Garten La Concepción. Für viele Besucher ist die Tatsache überraschend, dass sie inmitten einer trockenen Berglandschaft einen urwaldähnlichen Garten vorfinden. In einem kleinen Museum werden Statuen und römische Mosaike ausgestellt.